Beauftragen wir einen Hobbyfotograf aus der Verwandschaft oder doch einen Profi-Hochzeitsfotograf für unsere Hochzeit?

Um diese Frage beantworten zu können, müssen Sie sich klar werden über Ihren persönlichen Stellenwert von gut gelungenen Hochzeitsfotos. Wenn die Fotoqualität bei Ihnen eine eher untergeordnete Rolle spielt und eigentlich einige Handybilder auch ausreichend wären, dann können Sie auf den Profi getrost verzichten und Ihre Gäste beauftragen nebenher einige Fotos zu machen von der Feier. Wenn 1 - 2 Gäste noch mit einer Spiegelreflexkamera die wichtigsten Momente festhalten, dann erhalten Sie voraussichtlich auch einige schöne Fotos, die vielleicht sogar vollkommen kostenlos für Sie sind. Von dem lustigen Einfall mit den verteilten Einwegkameras rate ich allerdings deutlich ab, zumindest wenn Sie sich dabei erhoffen, einige schöne Schnappschüsse mit Andenkenheitswert zu erhalten. Die Bildergebnisse dieser "Einwegkameras" - besser bezeichnet mit Wegwerf-Kameras - sind meist wirklich so grottenschlecht, gerade abends, in Räumen mit etwas schwierigem künstlichen Licht. Wenn schon Hobbyfotografen mit 700 € Kameras an diesen Lichtverhältnissen scheitern können, wie soll dann eine 15 € Billigstkamera damit klar kommen. Bittet Eure Gäste lieber, mit Ihren Smartphones Fotos zu machen und Euch über eine WhatsApp-Gruppe zuzusenden. Aber Ihr dürft auch nicht enttäuscht sein, wenn das eine oder andere Foto von ganz bestimmten Situationen oder Ereignissen an der Hochzeit nur etwas verwackelt, leicht unscharf, überbelichtet oder zu dunkel ist, oder überhaupt ganz fehlt, weil alle so begeistert mitgefeiert haben, aber keiner daran dachte, gerade jetzt auf den Auslöser zu drücken. Ich will nicht zu schwarz malen, aber man darf einfach nicht erwarten, dass eingeladene Hochzeitsgäste immer daran denken, alles zu fotografieren, was für das Brautpaar eine schöne emotionale Erinnerung haben könnte, in erster Linie sollten Sie mitfeiern und bestenfalls gestaltender Teil der Feier sein.

Als Profi-Fotograf habe ich hier den emotionalen Abstand, die Feier und die Gäste als "Beobachter" zu begleiten, immer auf der Lauer nach einem überraschenden Schnappschuss, schönen Momentaufnahmen und mit der Sicherheit langjähriger Erfahrung kann ich auch mit ständig wechselnden Lichtverhältnissen umgehen und weiß, wann und wo interessante Fotomotive entstehen könnten - auch weil ich mich mit dem Brautpaar schon vor der Hochzeit über den ungefähren Ablauf der Feier austausche und ich schon beim Beratungsgespräche erfahre, welche Motive, Ereignisse oder Personen besonders wichtig sind. Wenn ich dann nach der Hochzeit einige Hundert Fotos von Eurer Hochzeit auf den Speicherkarten habe, fängt die eigentliche "Schwerstarbeit" erst an. Alle Fotos sichten, sortieren, auswählen, von jeweils 5 - 6 fast identischen Fotos, das eine perfekte Foto ausfindig machen, auf dem niemand blinzelt oder gerade die Augen verdreht, die Bilder in Bezug auf Helligkeit , Farben, Kontrast usw. optimieren, kleine Hautunreinheiten oder sonstige Störungen auf den Fotos retuschieren bis die Fotos soweit sind, dass ich sie auf einer CD/DVD übergeben kann.

 

Hochzeitsreportagen und Brautpaarportraits erfordern gründliche Vor- und Nachbereitungen. Zur Sicherheit gegen unerwartete Ausfälle arbeite ich grundsätzlich mit mehrfachem technischen Equipment, das auch immer wieder mal erneuert werden muss. Dies alles hat seinen Preis, aber Ihr habt gewiss auch Euer selbstgestecktes Budget. Da ich jedoch nicht hauptberuflich vom Fotografieren lebe und auch kein Fotostudio unterhalten muss, kann ich die Hochzeitsfotografie deutlich günstiger anbieten als andere, "hauptamtliche" Fotografenmeister und Fotostudios. Die Auswahl des Hochzeitsfotografen sollte aber nicht alleine vom Preis abhängig sein. Die Sprache seiner Bilder und nicht zuletzt ein gutes Vertrauensverhältnis und eine gegenseitige Sympathie zwischen Fotograf und Brautpaar sind oft ausschlaggebend für ein gemeinsames und erfolgreiches Wirken für einmalige und unvergessliche Fotos vom Hochzeitstag.